Gebühreneinzugszentrale, Retardation
Offenbar legt es die GEZ auf Zermürbung an: wenn sie es nur lange genug behauptet, dann glaubt der Prinz auch irgendwann, dass er empfangsbereite und damit auch gebührenpflichtige Rundfunkgeräte unterhält.
Nun, nicht mit ihm, denkt der Prinz sich. Wenn die GEZ sich der Realität verweigert, verweigert sich der Prinz künftig der GEZ. Und ignoriert seinerseits einfach das Gebührenschreiben. Und das nächste auch, indem er dieses ungeöffnet mit dem Hinweis "Empfang verweigert" in den nächsten Briefkasten wird. Und das nächste Schreiben auch. Und das übernächste. Dann passiert eine Weile lang nichts.
Der Prinz atmet auf. Sollte die Posse ein Ende haben? Oder die GEZ gar Einsicht? Immerhin sind seit dem Erstkontakt nunmehr acht Monate vergangen. Der Prinz liebt sein fernsehfreies und nunmehr auch GEZfreies Leben. Mehr Lesen, mehr Freunde, weniger Unzufriedenheit werden als angenehme Nebenwirkung verzeichnet. Fehlt was? Gar nichts. Gute Filme gibt's im Kino. Oder auf DVD. Nachrichten und Reportagen? Bücher und Magazine sind die Antwort.
Das nächste Schreiben sieht irgendwie anders aus. Neben allerlei Kästchen und Zahlen auf dem Umschlagt prangt dort auch in 24-Punkt-Schrift: Förmliche Zustellung. ??? Was ist das?

Das ist das: "Eine "Förmliche Zustellung" (auch Postzustellauftrag - PZA) bezeichnet ein Schriftstück mit öffentlicher Beweiskraft. Durch den PZA werden u.a. amtliche Beweisstücke nach den Vorschriften der Zivilprozessverordnung (ZPO) zugestellt." Aha.
Die GEZ hat sich also brieflich Zutritt zu des Prinzens Reich verschafft. Quasi Einbruch, Übergriff. Ein amtliches Beweisstück geschaffen.
Der Prinz hingegen schafft mit seinen unzähligen Anrufen, e-mails, ordentlich ausgefüllten Formularen und Briefen gar nichts. Offenbar und im wahrsten Sinne Ohnmacht, selbst im eigenen Reich.
Und das erste Mal erfasst den sonst so gefassten Prinzen rasende Wut: Warum dürfen die, was sonst nur Gerichte dürfen? Wieso liefert der Staat seine Bürger diesem rüpelhaften Inkassokommando schutzlos aus?
Die GEZ hat den Krieg erklärt. Der Staat springt ihr willfährig zur Seite. Der Prinz nimmt an.
Nun, nicht mit ihm, denkt der Prinz sich. Wenn die GEZ sich der Realität verweigert, verweigert sich der Prinz künftig der GEZ. Und ignoriert seinerseits einfach das Gebührenschreiben. Und das nächste auch, indem er dieses ungeöffnet mit dem Hinweis "Empfang verweigert" in den nächsten Briefkasten wird. Und das nächste Schreiben auch. Und das übernächste. Dann passiert eine Weile lang nichts.
Der Prinz atmet auf. Sollte die Posse ein Ende haben? Oder die GEZ gar Einsicht? Immerhin sind seit dem Erstkontakt nunmehr acht Monate vergangen. Der Prinz liebt sein fernsehfreies und nunmehr auch GEZfreies Leben. Mehr Lesen, mehr Freunde, weniger Unzufriedenheit werden als angenehme Nebenwirkung verzeichnet. Fehlt was? Gar nichts. Gute Filme gibt's im Kino. Oder auf DVD. Nachrichten und Reportagen? Bücher und Magazine sind die Antwort.
Das nächste Schreiben sieht irgendwie anders aus. Neben allerlei Kästchen und Zahlen auf dem Umschlagt prangt dort auch in 24-Punkt-Schrift: Förmliche Zustellung. ??? Was ist das?

Das ist das: "Eine "Förmliche Zustellung" (auch Postzustellauftrag - PZA) bezeichnet ein Schriftstück mit öffentlicher Beweiskraft. Durch den PZA werden u.a. amtliche Beweisstücke nach den Vorschriften der Zivilprozessverordnung (ZPO) zugestellt." Aha.
Die GEZ hat sich also brieflich Zutritt zu des Prinzens Reich verschafft. Quasi Einbruch, Übergriff. Ein amtliches Beweisstück geschaffen.
Der Prinz hingegen schafft mit seinen unzähligen Anrufen, e-mails, ordentlich ausgefüllten Formularen und Briefen gar nichts. Offenbar und im wahrsten Sinne Ohnmacht, selbst im eigenen Reich.
Und das erste Mal erfasst den sonst so gefassten Prinzen rasende Wut: Warum dürfen die, was sonst nur Gerichte dürfen? Wieso liefert der Staat seine Bürger diesem rüpelhaften Inkassokommando schutzlos aus?
Die GEZ hat den Krieg erklärt. Der Staat springt ihr willfährig zur Seite. Der Prinz nimmt an.
raketenprinz - 3. Jun, 17:03
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