bilanz 07
beruflich hat der prinz dieses jahr seinen hafen befunden, insofern dies bereits nach zwei monaten bilanziert werden kann. der richtige job zur richtigen zeit - gerade weil er den prinzen nicht nur beruflich, sondern auch politisch herausfordert. der prinz ist enthusiasmiert. (nur mit der personalführung in dem laden, da gibt's room for improvement.)
angefangen hatte das jahr anders: was als romanze sich endlich findender erschien, ging dann trotz sympathie rasch auseinander. warum? wenn man das gefühl hat, da stimmt was nicht, dann stimmt das meistens. und mit businessplan, vor-ort-partner und vor allem dem commitment bei manchen chefs dieser herzensfirma gab's da dieses gefühl, zum teil auch fakten, die schon zu beginn sagten: da stimmt was nicht.
familiäre soll-seite: zwei tote großmütter. die eine geliebt aufgrund großer nähe in der kindheit, zwischenzeitlich entfremdet wg. absoluter arschlochigkeit anderen, vom prinzen geliebten menschen gegenüber. dann, vor/bei ihrem tod: versöhnung. die andere geliebt aufgrund von klasse, takt, güte, vorbildlichkeit. eine grand dame. ohne überhöhen zu wollen: ein großer verlust, nicht nur für den prinzen.
eine komplett verkorkste tantenschaft, der einen stirbt der freund weg, der anderen wohl der innere kompass. der prinz bekommt die ausläufer des infernos zu spüren, und die reichen schon.
auf der haben-seite: ein näherrücken an die meltern, geografisch wie auch emotional. unverhofft. und schön. dass soviel entspannung sein kann!
freunde: without you, i'm nothing. erfreulicherweise haben bislang fast alle freundschaften die abwesenheit überlebt. dankbarkeit, die viel zu selten ausdruck findet. dabei sind sie das gerüst, ohne dass der prinz zusammenfallen würde wie ein zu früh dem ofen entrissenes schokosoufflée. und was hat der prinz da für freunde! phantastisch! wenn ihn mal wieder selbstzweifel plagen, dann erinnert er sich seiner freunde und denkt: wenn diese tollen menschen mit dem prinzen freund sein wollen, dann kann er ganz so langweilig, so unfähig und so soziopathisch ja gar nicht sein.
was gibt es da zu lernen? bislang hat sich noch keiner auf dem sterbebett gewünscht, mehr zeit im büro verbracht zu haben. also beschließt der prinz für 08: mehr zeit für freunde. besonders, da einer dieses jahr gestorben ist. und der prinz sich nicht mehr verabschieden konnte.
und, ach, die liebe: beautiful chaos.
wie gut ist es, den pheerce an seiner seite zu wissen! soviel vertrauen und vertrautheit, soviel heimat, dass wünscht man eigentlich allen menschen und so viele haben es nicht. aber was ist das? es ist ja kleine klassische beziehung, das hatten wir bereits acht jahre lang und hatten das vor vier, fünf jahren offiziell, komplett mit abschiedsfeier, beendet. und dann wieder zusammen gezogen, getrennte schlafzimmer, getrennte bäder, getrennte liebschaften. wohngemeinschaft deluxe? lebensgemeinschaft, basisvariante? und wie passen da die anderen männer rein, die, mit denen man nicht nur, und ja, die gibt es auch, gelegentlich handelseinig wird, sondern solche, die einem mehr bedeuten? z.b. h. aus der wüste, der den prinzen so beflügelte? welche chance gibt man sich, gibt man den anderen? immer diese erklärungsnot, in der wortreichtum und überzeugungskraft im reziproken verhältnis zueinander stehen. zwischen heirat und wohngemeinschaft scheint alles möglich. und ohne kategorien scheinen wir nicht auszukommen.
und wenn der prinz sich selbst bilanziert? pffhhh. reden wir in zwei jahren noch einmal. dann ist er vierzig.
angefangen hatte das jahr anders: was als romanze sich endlich findender erschien, ging dann trotz sympathie rasch auseinander. warum? wenn man das gefühl hat, da stimmt was nicht, dann stimmt das meistens. und mit businessplan, vor-ort-partner und vor allem dem commitment bei manchen chefs dieser herzensfirma gab's da dieses gefühl, zum teil auch fakten, die schon zu beginn sagten: da stimmt was nicht.
familiäre soll-seite: zwei tote großmütter. die eine geliebt aufgrund großer nähe in der kindheit, zwischenzeitlich entfremdet wg. absoluter arschlochigkeit anderen, vom prinzen geliebten menschen gegenüber. dann, vor/bei ihrem tod: versöhnung. die andere geliebt aufgrund von klasse, takt, güte, vorbildlichkeit. eine grand dame. ohne überhöhen zu wollen: ein großer verlust, nicht nur für den prinzen.
eine komplett verkorkste tantenschaft, der einen stirbt der freund weg, der anderen wohl der innere kompass. der prinz bekommt die ausläufer des infernos zu spüren, und die reichen schon.
auf der haben-seite: ein näherrücken an die meltern, geografisch wie auch emotional. unverhofft. und schön. dass soviel entspannung sein kann!
freunde: without you, i'm nothing. erfreulicherweise haben bislang fast alle freundschaften die abwesenheit überlebt. dankbarkeit, die viel zu selten ausdruck findet. dabei sind sie das gerüst, ohne dass der prinz zusammenfallen würde wie ein zu früh dem ofen entrissenes schokosoufflée. und was hat der prinz da für freunde! phantastisch! wenn ihn mal wieder selbstzweifel plagen, dann erinnert er sich seiner freunde und denkt: wenn diese tollen menschen mit dem prinzen freund sein wollen, dann kann er ganz so langweilig, so unfähig und so soziopathisch ja gar nicht sein.
was gibt es da zu lernen? bislang hat sich noch keiner auf dem sterbebett gewünscht, mehr zeit im büro verbracht zu haben. also beschließt der prinz für 08: mehr zeit für freunde. besonders, da einer dieses jahr gestorben ist. und der prinz sich nicht mehr verabschieden konnte.
und, ach, die liebe: beautiful chaos.
wie gut ist es, den pheerce an seiner seite zu wissen! soviel vertrauen und vertrautheit, soviel heimat, dass wünscht man eigentlich allen menschen und so viele haben es nicht. aber was ist das? es ist ja kleine klassische beziehung, das hatten wir bereits acht jahre lang und hatten das vor vier, fünf jahren offiziell, komplett mit abschiedsfeier, beendet. und dann wieder zusammen gezogen, getrennte schlafzimmer, getrennte bäder, getrennte liebschaften. wohngemeinschaft deluxe? lebensgemeinschaft, basisvariante? und wie passen da die anderen männer rein, die, mit denen man nicht nur, und ja, die gibt es auch, gelegentlich handelseinig wird, sondern solche, die einem mehr bedeuten? z.b. h. aus der wüste, der den prinzen so beflügelte? welche chance gibt man sich, gibt man den anderen? immer diese erklärungsnot, in der wortreichtum und überzeugungskraft im reziproken verhältnis zueinander stehen. zwischen heirat und wohngemeinschaft scheint alles möglich. und ohne kategorien scheinen wir nicht auszukommen.
und wenn der prinz sich selbst bilanziert? pffhhh. reden wir in zwei jahren noch einmal. dann ist er vierzig.
raketenprinz - 29. Dez, 12:34
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Jekylla - 7. Jan, 10:41
Was den Herrn Pheerce
angeht, schließe ich mich einfach mal aus meiner Sicht heraus an. Ein ganz wunderbarer Mensch, der mir -und wenn es nur virtuell ist- sehr ans Herz gewachsen ist. Er weiss, warum.
Von Eigenbilanzen sehe ich mal lieber ab. Ab plus40 ist das "obsolet".
Von Eigenbilanzen sehe ich mal lieber ab. Ab plus40 ist das "obsolet".


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