the castle

Sonntag, 17. Februar 2008

déjà vu oder die schwere Hand des Prinzen

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das hatten wir doch schon einmal.

Sonntag, 3. Februar 2008

i'll be back

so bloggen, mal intensiver, mal sporadischer, macht ja nur spaß, wenn man auch online sein kann, so mit muße. da unter der woche der prinz aber nach wie vor kein internetsch hat und am wochenende er genug zeit damit verbraucht sich was zum ficken zu besorgen die private korrespondenz zu bearbeiten, bleibt die abschussrampe ungenutzt, bis sich diese doofe kuh alice bequemt, im prinzlichen zweitschloss aufzukreuzen...

Dienstag, 20. November 2007

van Essas Barolo-Problem oder small talk dinner

occam's razor war allen hinlänglich bekannt und schnell abgehandelt. der dorische säulenkonflikt war der mehrheit neu, wurde erläutert und abschließend gelöst. fermats letzter satz hingegen fand zwar erwähnung, führte jedoch bei einigen anwesenden zu schweigen - ein wohl zu spezielles sujet für eine gepflegte dinner-konversation.
ein topos, dessen adressierung sich hingegen alle gewachsen fühlten, war van Essas Barolo-Problem: neun flaschen barolo liegen im weinkeller und harren des besonderen anlasses, für den sie ehedem erworben wurden. anlasseintrittswahrscheinlichkeit und baroloflaschenhaltbarkeit stehen jedoch in einem zunehmend ungünstigen verhältnis zu einander, sodass die lösung sogleich auf der hand lag: das nächste gemeinsame essen sei per definitionem ein besonderer anlass, die anwesenden würden sich entsprechend für die vernichtung der bestände einsetzen. van Essa, die nur durch ein Eingabeproblem beim neuen iPhone so hieß, konnte sich noch nicht für den vorschlag erwärmen. die zeit arbeitet aber für uns.

Donnerstag, 9. August 2007

"beautiful backswing"

sunrise-in-como
sonnenaufgang über dem see.

das ist ein codewort für: der rest deines golfschlags ist aber stark optimierbar, prinz. egal, spaß gemacht hat es trotzdem. manchmal flog der ball auch richtig weit. und ein oder zweimal auch in die richtige richtung.
der pheercesche vergleich passte hingegen auch auf den golfplatz: eine wunderbar elegante dame, die in den letzten jahren ein paar alterflecken bekam. da wäre mehr feuchtigkeit angebracht, schließlich heißt es ja putting green und nicht brown.
und wem lago di como und golfen noch nicht glamourös genug sind: upgrade auf dem rückflug, champagner bitte. ja, gerne noch mal auffüllen. im lh-entertainment-system als tribute to glam auch mal in das garland-konzert von rufus gezappt. praktischer weise im letzten segment neben der marketingchefin einer luxushotelkette platziert. und so in einem gestretchtem bmw-siebener aus dem flughafen in die stadt geglitten. da haben die aber geguckt, als vor dem pizza-hut-building der prinz aus der limo stieg. auch eine rückreise kann ein beautiful backswing sein.

Montag, 25. Juni 2007

shocking

frisch enthüllt: apple baut müll.

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sechs monate nach erwerb bröselt die rechnerecke…

Dienstag, 16. Januar 2007

manchmal, aber nur manchmal…

… kommt es auch für den prinzen ein klitzekleineswenig dicke.

klitze: raketenprinz entsteigt seinem shuttle aus den us of a und betritt wieder deutschen boden. mitbringsel: eine fiese erkältung, die kopf macht groß wie karton. willkommensgeschenk: fristlose kündigung des prinzlichen schlosses. abgeschickt zwei tage nach dem prinzlichen start, räumungsfrist abgelaufen am tag vor dem wiedereintritt in die deutsche zone. kurzer blick um die ecke: alles noch da. puh. warum?

kleines: raketenprinz werktags drauf zum neuen arbeitgeber, der zwar hin und wieder arbeit, nicht aber vertrag rausrückt. minor detail: kommenden montag geht's für diesen arbeitgeber in die wüste. ach, und heute erfahren, dass der liebe arbeitgeber das doch leider noch nicht mit der unterbringung hinbekommen hat. und wieso braucht der prinz denn schon visitenkarten, die er vor einem monat bestellt hat, wenn er in einem jahr X,Y mio. € umsatz akquirieren soll?

wenig: neben abwehrmaßnahmen zu klitze und vorbereitungen zu kleines muss prinz auch noch ein wenig freiberuflichen kram abwickeln, z.b. workshops konzipieren und durchführen. den letzten am abend vor dem abflug. ach ja, deutsche und amerikanische steuererklärung stehen noch an. und die post und abos umleiten? unter der brücke in abu dhabi gibt's wohl keinen briefkasten. und das macbook ist immer noch autistisch (der router ist mittlerweile wieder entlastet).

dicke: ein stück vom schneidezahn bricht ab, und schneidezähne haben die unangenehme angewohnheit, mittig zu stehen. der prinz lächelt ja nur sporadisch, aber jetzt so gar nicht mehr? oder schafft er es doch noch zwischendurch zum zahnarzt?

hätte vielleicht jemand so ein, zwei arbeitstage, die er dem prinzen borgen kann? oder eine kalashnikov, damit er wahlweise den vermieter, bestimmte repräsentanten seines neuen arbeitgebers oder auch nur seine vordere zahnreihe konsequenter weise komplett wegschießen kann?

Sonntag, 7. Januar 2007

WLANs sind die Neuen VCRs

Airport-Express

Videorekorder wurden in den 80ern dafür berühmt, nie das zu tun, was man ihnen vorher in minutiöser Befolgung der Betriebsanleitung aufgetragen hatte: vorab programmierte Sendungen aufzuzeichnen. In den meisten Fällen entschied das Gerät sich für eine andere Laufzeit als gewählt. Oder einen anderen Sender. Oder beides. Gelegentlich versah das Gerät auch schlicht gar nicht seinen Dienst.

Nach Jahren des weitgehend erfolglosen Forschens und Probierens mit Barcodes, VPS und anderem Schnickschnack hatte die Menschheit ein Einsehen und sotierte Videorekorder in die Gruppe der Dinge ein, die man nunmal als Normalsterblicher nicht verstehen könne: String Theory, Stromabrechnungen oder eben Videorekorder.

Heutzutage schickt sich ein weiterer Vertreter der Heimelektronik dazu an, es den Videorekordern gleich zu tun: WLANs. Und der Prinz muss leider gestehen: bei Apple sehen die Dinger zwar hübsch aus und heißen schick Airports. Funktionieren tut der Dreck aber auch nicht wie er soll.

Sonntag, 15. Oktober 2006

liebe heute als morgen

die berichterstattung sei pheerce vorbehalten, aber soviel kann man sagen: es war ein fan-tas-tisches* fest! danke.
der prinz freut sich schon auf seinen eigenen geburtstag.





*jaha, so schreibt und trennt man das heute!

Dienstag, 5. September 2006

was bedeutet es

redlight

wenn die putzhilfe, die bereits seit sechs jahren ihrer tätigkeit in den prinzlichen gemächern nachgeht, heute fragt: "prinz, was bedeuten rotes licht auf staubsaugerrr?"

Montag, 17. Juli 2006

panaschrottig

in grauer vorzeit vor der erfindung der mobilen fernsprechendgeräte, so zur zeit, als fernschreiber totschick waren und noch mit thermopapier gefüttert werden wollten, bewohnte der prinz eine wohngemeinschaft. glanzstück der wohngemeinschaft – neben gadhafi – war ein anrufbeantworter. von panasonic. ebenso wie später nokiahandies war das the brand of choice. man konnte einfach nicht einen anrufbeantworter besitzen, der nicht von panasonic war. und ebenso wie nokiahandies hatten panasonicanrufbeantworter eine macke: sie gingen exakt drei monate nach ablauf der garantie kaputt. bei panasonicanrufbeantwortern schieden entweder der motor oder aufnahmekopf für die aufnahme- oder ansagemicrokasette dahin oder bei späteren modellen der aufnahme- oder ansagemicrochip. (bei nokiahandies war es das display.)

nachdem der prinz so vier dieser panasonicanrufbeantworter in drei jahren verbraucht hatte, legte er einen feierlichen eid ab: nie wieder panasonic. kaufte fremd und siehe da: der loeweanrufbeantworter hielt und hielt und hielt. und hätte der prinz nicht irgendwann vollends auf mobile fernsprechendgeräte umgestellt, dann würde er wohl auch heute noch laufen.

fastforward:

der prinz wohnt wieder in einer gemeinschaft, und über eine sehr großzügige schenkung, an der ehedem sein jetziges gemeinschaftsmitglied nicht unbeteiligt war, hatte eine drumrumbeschallungsanlage für gesteigerten filmgenuss einzug in die hütte gefunden. der prinz freute sich wahrlich sehr. und ignorierte einfach die provinienz der anlage, welche mit p begann.

der verstärker dieses ensembles musste schon drei monate nach einzug wieder beim mutterschiff andocken, ging auf der reise dorthin fast verloren und konnte nur unter androhung rechtlicher und öffentlichkeitswirksamer schritte wieder den klauen der mutter entrissen werden. dan lief das gerät einstweilen gut.
zu jahresanfang fiel es wieder aus, ging wieder an das mutterschiff (wobei die annahmestelle zwischenzeitlich bankrott angemeldet hatte und das gerät einstweilen in der konkursmasse verschwunden war und wiederum nur unter mühen dieser wieder entrissen werden konnte) und fand dann, schlussendlich repariert, vor vier wochen wieder nach hause. um dort pflichtschuldigst wieder seinen dienst zu verrichten. bis letzte woche.

das beruhigende: es gibt konstanten im leben. und bei eiden zu bleiben ist nicht stur, sondern weise.

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